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- Der schrullige Aristokrat - Der Scottish Deerhound ist in unseren Landen eine seltene Erscheinung und wird fast immer mit dem inzwischen weitläufiger bekannten Irish Wolfhound verwechselt. Er ähnelt dem Greyhound, ist aber größer, mit einem rauen, etwas zottigen Fell. Deerhounds kommen in jeder Grauschattierung vor, vom fahlen silber bis fast schwarz. Für eine große Rasse haben sie eine lange Lebenserwartung.: 10 Jahre und gelegentlich länger. Hünden leben länger als Rüden. Der Deerhound ist ein liebenswerter Begleithund und kann nicht draußen im Zwinger leben oder etwa den ganzen Tag alleingelassen werden. Er ist anhänglich, will seinem Herrn gefallen, humorig, schrullig, athletisch. Deerhounds sind wundervolle Hunde für diejenigen, welche eine große, sicher eingezäunte Fläche besitzen, und nicht regelmäßig viele Stunden von zu Hause weg sind. Deerhounds sind wie viele andere Windhundrassen dumm, was den Umgang mit Autos angeht. Da er leicht über 50 km/std läuft, ist es nicht zu verantworten, ihn frei auf ungesichertem Gelände oder auf der Straße laufen zu lassen. Eine der häufigsten Ursachen für den Tod dieser Hunde ist der Zusammenstoß mit einem Auto. Sie legen keine besondere Gehorsamkeit an den Tag. Nur mit endloser Geduld und einem ausgesprochenem Sinn für Humor kann man mit ihm diese Arbeit machen. Deerhounds sind im großen und ganzen .......... bequeme Hunde. Sie kümmern sich nicht viel um die Führerschaft im Rudel (damit ist auch das Verhältnis zum Herrn gemeint), weil es einfach zu anstrengend wäre. Diejenigen, welche ihr Leben mit Deerhounds teilen, wundern sich, warum diese Rasse nicht populärer ist. Aber der Deerhound ist wirklich kein Hund für Jedermann: (Uwe Winchenbach) |