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Sein Name sagt schon eine Menge über sein Herkommen.-Ursprungsland ist Ungarn. Wie das Mutterland hat auch der Magyar Agar eine wechselvolle Geschichte erlebt. In Ungarn waren immer wieder unterschiedliche Völkerstämme im Land als Herrscher und jede Gruppe brachte auch Windhunde unterschiedlichster Konsistenz mit. Wenn man den Veltragus aus Gallien als einen Ursprungsteil ansieht, so wurde er von den Hunnen um deren orientalische Windhunde bereichert, Die Magyaren brachten wahrscheinlich Barsois mit und so entstand im Laufe der Jahrhunderte ein Typ, der als eigenständige Rasse anerkannt wurde. Heute hat der Magyar Agar die meiste Ähnlichkeit mit dem Greyhound, den man erst in den letzten Jahrhunderten bewusst einkreuzte, um die Geschwindigkeit und Gelenkigkeit zu verbessern. Seine Verbreitung war nur dürftig und so verwundert es nicht, daß er als Windhundrasse erst 1966 anerkannt wurde. In der Zwischenzeit hat er sich in Europa verbreitet. Seine besonderen Vorzüge, nämlich seine Robustheit, hat ihn zu einem besonders guten Rennhund werden lassen. Verletzungsunanfällig, jederzeit lauffreudig, dabei überwiegenbd freundlich. Allerdings reicht sein Verhalten von grösster Sanftheit bis zu gelegentlicher Aggressivität. Als echter Windhund ist er Jäger und bedarf daher wie alle Windhundrassen vermehrter Bewegung. Die Rennbahn ist für den Magyar Agar ein idealer Ausgleich. Er ist ausdauernd , doch dabei überraschend schnell. Lediglich der Greyhound ist eine Kleinigkeit schneller. Das Coursing hat sich bisher nicht als Bewegungsausgleich gezeigt. Wie beim Grey sind für den Magyar Agar die Streckenabschnitte zu gering, so das er mit seiner hohen Geschwindigkeit die vilen Kurven nicht ohnbe Schwierigkeiten meistern kann. Mit einer Schulterhöhe von 65 bis 70 cm hat er ein gutes Mittelmaß. Hervorzuheben ist seine Wachsamkeit, sonst kein Prädikat für Windhunde. Er schützt oft Herrchen und Heim. (G. Schultze)
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