 Der "Kill" als
Abschluss der Jagd |
ie bei allen Windhundrassen ist das Ursprungsland einer Rasse
für Jahrhunderte auch das Land geblieben, in dem allein diese Rasse
gehalten wurde. Der Barsoi, auch russischer Windhund genannt, ist ein solches
Beispiel. Ausnehmend gross, mit harschem dichten Fell konnte er in den Tundren
und Taigen Russlands alles Wild vom Hasen bis zum Wolf jagen. Er wurde vom
russischen Adel in kleinen oder grossen Gruppen gehalten und man überbot
sich gegenseitig in der Grösse seines Barsoibestandes. Ein besonderes Buch
beschreibt eingehend die Barsoizucht des Grossfürsten Nikolai
Nikolajewitsch , die "Perchinojagd". Es wurde entweder in Dreiergruppen, den
Troikas oder in grossen Rudeln gejagt., dann meist auf Wölfe. Seiner
Statur nach ist der Barsoi schnell, selbst auf verschneiten Geländen, aber
nicht besonders wendig. Er ist ausdauernd und verfolgt sein Wild über
lange Strecken. Diese Fähigkeiten hat er bis heute erhalten und ist
für ein Coursing hervorragend geeignet. Allerdings benötigt er allein
seiner Grösse wegen grosse Gelände mit langen Teilstrecken und die
können ihm leider nur selten geboten werden. Er muss daher wie die anderen
Windhundrassen kurze Parcours-Abschnitte mit häufigen Knicks absolvieren,
was ihm offensichtlich schwerer fällt als anderen Windhundrassen. Dennoch,
gerade der Barsoi zeigt beim Coursing eindeutig mehr Interesse als beim Rennen.
(G. Schultze) |
 Kurz nach dem
Start... |