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Der Name sagt, woher der Hund kommt. In Afghanistan war er über Jahrhunderte heimisch, in der übrigen Welt aber unbekannt. Das lag daran, daß der Hund nur im eigenen Land gehalten wurde. Einen Export im heutigen Sinne gab es ohnehin nicht. Der Afghane wurde in zwei Varietäten gehalten. Einmal der Bergafghane, dicht behaart, relativ kurz, aber sehr wendig, konnte in selbst unwegsamem Gebirgsgelände Bergziegen, Schafe usw. erbeuten. Der dort herrschenden Kälte wegen war er stark behaart. Die zweite Varietät wurde im Flachland gehalten, wo der Afghane in den dortigen Wüsten Gazellen und sonstiges jagdbare Wild fangen sollte.Er hatte wegen der Wüstenhitze nur sehr wenig entwickeltes Fell, dafür einen etwas längeren und auch höheren Körperbau, was ihm grosse Geschwindigkeit verlieh. Als Ende des 19.Jahrhunderts die ersten Afghanen nach England kamen, erregten sie ihres exotischen Aussehens wegen erhebliches Aufsehen
Als Einzeljäger immer direkt am Objekt


Der "Fahrtwind" spielt mit dem Fell
Dennoch, es handelte sich damals um den Steppentyp, der bald vergessen wurde. Erst als Anfang des 20.Jahrhundert sowohl Steppenafghanen als auch Bergafghanen nach England importiert wurden, fand man Gefallen insbesondere am Bergtyp mit seiner reichen Behaarung. Nach ihm wurde dann auch der erste Standard für Afghanen ausgelegt. Leider hat man die beiden Varietäten nie auseinandergehalten, sondern je nach Geschmack gemischt, so daß schon bald nur ein einziger Typ als Afghane angesehen wurde, der des Bergafghanen oder , wie man nach dem ersten Import aus der Gegend Ghazni sagte - der Ghaznityp. Es hat immer wieder Versuche gegeben, die beiden Varietäten getrennt zu züchten - es ist nie gelungen. So haben wir heute Afghanen, die wendig, vollhaarig, aber nicht besonders schnell sind. Sie eignen sich ausgezeichnet für das Coursing wegen ihrer Wendigkeit und Hasenschärfe und gerade in den letzten Jahren wenden sich viele Eigentümer vom Rennen weg zum Coursing
(G. Schultze)
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